Erschöpfung und Burnout
Behandlungsschwerpunkte
Chronische Erschöpfung · Stressassoziierte körperliche Beschwerden ·
Schlafprobleme · körperliche Stressreaktionen · Erschöpfung im Zusammenhang mit Neurodivergenz · Schwierigkeiten mit Abgrenzung und Regeneration
Erschöpfung kann sich sehr unterschiedlich zeigen: durch anhaltende Müdigkeit und fehlende Regeneration, innere Unruhe, Schlafprobleme, Konzentrationsschwierigkeiten, Reizbarkeit, Rückzug oder körperliche Beschwerden.
Arbeitsbelastung und anhaltender Stress können ebenso eine Rolle spielen wie biografisch entwickelte Bewältigungsmuster, soziale und persönliche Lebensbedingungen oder körperliche und hormonelle Veränderungen. Häufig wirken mehrere Faktoren zusammen.
Auch Neurodivergenz kann im Zusammenhang mit anhaltender oder wiederkehrender Erschöpfung eine Rolle spielen.
Gerade bei wiederkehrender oder schon lange bestehender Erschöpfung kann es deshalb sinnvoll sein, nicht ausschließlich nach Möglichkeiten zur Stressreduktion zu suchen.
Ein genauerer Blick darauf, was Kraft kostet, was Regeneration erschwert und welche Bedingungen die Erschöpfung aufrechterhalten, kann neue Ansatzpunkte für nachhaltige Entlastung eröffnen.
Women´s Mental Health
Behandlungsschwerpunkte
PMDS · Perimenopause · Wechseljahre · hormonassoziierte Stimmungssymptome · Erschöpfung und veränderte Belastbarkeit
Hormonelle Veränderungen können Stimmung, Schlaf, Antrieb und Belastbarkeit erheblich beeinflussen. Häufig erschöpfen dabei nicht nur die Beschwerden selbst, sondern auch ihre Unberechenbarkeit und ihr wiederkehrender Charakter.
Beim prämenstruellen dysphorischen Syndrom (PMDS) treten ausgeprägte psychische Beschwerden wiederkehrend im Zusammenhang mit dem Menstruationszyklus auf. Gerade dieses Wiederkehren kann belastend sein: Phasen, in denen vieles wieder möglich erscheint, wechseln sich mit Zeiten ab, in denen Stimmung, Belastbarkeit und Selbstwahrnehmung deutlich verändert sein können.
Auch Perimenopause und Wechseljahre können mit psychischen Veränderungen einhergehen. Wenn Beschwerden über längere Zeit schwer einzuordnen sind, kann zusätzlich die Unsicherheit darüber belasten, was eigentlich passiert. Manche Betroffene haben zu diesem Zeitpunkt bereits verschiedene Erklärungen für ihre Beschwerden gesucht oder versucht, mit immer neuen Strategien gegenzusteuern.
Hinzu kommt, dass hormonassoziierte psychische Beschwerden im persönlichen Umfeld oder am Arbeitsplatz nicht immer verstanden oder ernst genommen werden. Der Anspruch, verlässlich leistungsfähig zu sein, kann dabei mit einem Körper zusammentreffen, dessen Belastbarkeit sich phasenweise verändert.
Psychotherapeutische Begleitung kann einen Raum schaffen, diese Zusammenhänge einzuordnen, Entlastung für besonders schwierige Phasen zu entwickeln und einen Umgang mit wiederkehrenden Veränderungen zu finden, der nicht jedes Mal bei null beginnt.
Krisen
Themen
Berufliche Neuorientierung · persönliche Krisen · Beziehung und Bindung · schwierige Entscheidungen · veränderte Lebensbedingungen
Manchmal ist zunächst nur deutlich, dass etwas im bisherigen Leben oder Arbeiten nicht mehr trägt – ohne dass bereits klar ist, was stattdessen entstehen soll.
Psychologische Beratung und Therapie können Raum schaffen, unterschiedliche Bedürfnisse, Möglichkeiten und äußere Bedingungen zu sortieren. Das kann berufliche Veränderungen ebenso betreffen wie persönliche Krisen, Beziehungen oder Entscheidungen in Übergangsphasen.
Beratung von Angehörigen und Bezugspersonen
Psychische Belastungen und Veränderungen betreffen häufig auch Partnerschaft, Familie und andere wichtige Beziehungen.
Unverständnis und Unsicherheit im Umfeld können zusätzlichen Druck erzeugen. Umgekehrt kann es entlastend sein, wenn wichtige Bezugspersonen besser verstehen, was gerade passiert und welche Unterstützung hilfreich ist.
Deshalb biete ich auch Beratung und Psychoedukation für Angehörige an.
Alternativ können Materialien und Möglichkeiten erarbeitet werden, mit denen Betroffene ihr Umfeld selbst informieren und eigene Bedürfnisse verständlicher kommunizieren können.